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le château fort de Lobde

Le château fort de Lobde

Qui vient en voiture de Frankfort-sur-le-Main ou de Kassel, à l’endroit où l’autoroute descend dans la vallée de la Saale, voit d’abord les tours HLM du quartier Iéna-Lobeda ; au deuxième coup œil, son regard aperçoit le château fort au dessus du faubourg, beaucoup moins apparent.

Il y a quelques siècles, l’effet sur le voyageur eut été tout à fait différent.
Autrefois le château fort a été l’une des fortifications les plus importantes dans la vallée de la Saale.
Elle a été construite par les margraves de la Thuringe, les maîtres de Lobdeburg.
Cette famille, originaire de la Franconie, était arrivée sur les lieux au cours de l’expansion vers l’Est du Saint Empire germanique afin de pacifier les frontières.
Elle est nommée pour la première fois dans des anales du margrave de Meissen vers 1166.
Au delà de la protection des frontières, la famille s’investissait dans le développement économique des alentours, ainsi que de la ville de Iéna, située au carrefour de deux vallées.
Et c’était encore cette famille qui lui octroyait les droits de ville à la fin du 11ème siècle.

Mais revenons à notre visite : plusieurs magnifiques chemins de randonnée mènent du nouveau quartier de Lobeda au château.
Le marcheur n’est pas uniquement récompensé pour sa peine par la vue sur les vestiges imposants du château, mais aussi par la vue panoramique sur la vallée de la Saale qui s’étale devant lui.
Qui veut, peut s’aventurer à partir d’ici sur plus de 100 km de chemins de randonnée autour de Iéna.......



Die Lobdeburg

Wer mit dem Auto aus Richtung Frankfurt/Main oder Kassel kommend auf der Autobahn in das Saaletal hineinfährt sieht als erstes die Wohnblöcke des Stadteils Jena-Lobeda und darüber drohnend ein wenig unscheinbar die Lobdeburg.

Vor Jahrhunderten war das ganz anders.
Da war diese Burg eine der bedeutendsten Befestigungsanlagen im Saaletal.
Erbaut wurde sie von den Thüringer Markgrafen den Herren von der Lobdeburg, ein Geschlecht welches im Zuge der feudalen Ostexpansion aus dem fränkischen hier eingewandert ist und mit der Grenzsicherung in diesen Teil des Landes betraut wurde.
Ihre erstmalige Erwähnung findet man in einer Urkunde des Markgrafen von Meißen um 1166.
Neben der Sicherung der Landesgrenzen oblag den Lobdeburgern auch die wirtschaftliche Entwicklung ihres Gebietes und damit der Dörfer und Städte.
So auch von dem, im Schnittpunkt zweier Täler befindlichen, Jena. Sie waren es auch, welche diesem Ort gegen Ende des 11., Anfang des 12.
Jahrhunderts das Stadtrecht verliehen und damit die Grundlagen für die erfolgreiche Entwicklung vom Marktfleckens zur Stadt legten.

Doch zurück zum Besucher. Dieser sollte sich nicht von der aus der Ferne erscheinenden Unscheinbarkeit der Burg täuschen lassen und seiner Neugierde freien Raum lassen.
Direkt aus dem Neubaugebiet führen einige herrliche kurze oder längere Wanderwege zur Burg und entschädigen für das Mühsaal des Aufstieges nicht nur mit einer Anblick auf eine nun imposanten Burgruine sondern auch mit einem aus etwas über 300 Meter Höhe grandiosen Panorama über das Saaletal.
Wer will kann nun von Hier aus über 100 km Wanderwege um Jena nutzen oder man besichtigt ausgiebig diese Botin aus der Vergangenheit.

Von der Lobdeburg selbst sind der Wohnturm mit Burgkapelle und der Palas zu sehen.
Sowie die Umfassungsmauern der Vorburg, die Toranlage und der nordwestliche Burgturm mit Burgverlies.
All das lässt die ursprüngliche Größe und Bedeutung der Burg erahnen.

Als diese dann Mitte des 15. Jahrhunderts ihre Bedeutung verloren hatte und bald nicht mehr bewohnt wurde diente sie als Bausteinlieferant den umliegenden Bauern und Bürgern

Nach dieser Wanderung und dem damit verbundenen Ausflug in die Geschichte stellt sich dann meist Hunger und Durst ein.
Doch nur wenige Meter unterhalb der mittelalterlichen Burgruine lädt die Löbdeburgklause zur Herstellung des leiblichen Wohles ein.
In der wärmeren Jahreszeit kann man hier auf den Freisitzen seinen Blick über das Tal und das darunter liegende Wohngebiet gleiten lassen oder an kühlen Tagen in der Klause selbst, sich bei molliger Wärme ein herzhaftes Mahl gönnen um dann so gestärkt den leichteren Weg bergab zu bewältigen.

In der Hoffnung Ihnen liebe Leser ein wenig wissenswertes und kurzweiliges aus Jena vermittelt zu haben verbleibt ihnen mit besten Wüschen bis zur nächsten Ausgabe diese Journals J. Jache

 

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Mise à jour le 14/08/2020 | Plan du site | Mentions Légales